Zum Inhalt springen
Live-Daten · TecDoc

Zünd-/Glühanlage

3319 Teile

Zündkerzen, Glühkerzen, Zündspulen und Zündkabel. Für sicheren Kaltstart und gleichmäßigen Motorlauf. Zündkerzen am besten satzweise und gemäß Herstellerintervall wechseln.

Zünd- und Glühanlage entscheiden darüber, ob der Motor willig anspringt und rund läuft: Beim Benziner entflammen Zündkerzen das Gemisch, versorgt von Zündspulen und -kabeln; beim Diesel erleichtern Glühkerzen den Kaltstart und unterstützen die Regeneration der Abgasreinigung. Verschleiß zeigt sich als ruckelnder Kaltlauf, Zündaussetzer, erhöhter Verbrauch oder eine aufleuchtende Motorkontroll- bzw. Vorglühleuchte. Zündkerzen unterscheiden sich in Elektrodenmaterial, Wärmewert und Gewindemaß — es zählt die exakte Freigabe für Ihren Motor, nicht nur die Baugröße. Kerzen werden grundsätzlich als kompletter Satz gewechselt; bei Zündaussetzern lohnt der Blick auf die zugehörige Zündspule, da defekte Spulen die neue Kerze gleich wieder belasten. Glühkerzen sollten mit Gefühl und korrektem Drehmoment montiert werden, um Abrisse im Zylinderkopf zu vermeiden.

Häufige Fragen

Wann sind Zündkerzen zu wechseln?
Je nach Typ (Nickel, Platin, Iridium) liegen die Intervalle zwischen 30.000 und 100.000 km. Zündkerzen werden immer als kompletter Satz erneuert.
Was bewirken defekte Glühkerzen beim Diesel?
Verschlissene Glühkerzen erschweren den Kaltstart, führen zu unrundem Lauf nach dem Start und können bei modernen Motoren die Vorglüh-Warnleuchte aktivieren.