Zündkerzen sind kleine Bauteile mit großer Wirkung. Sie entzünden das Kraftstoff-Luft-Gemisch im Brennraum – tausende Male pro Minute. Verschlissene Zündkerzen führen zu Zündaussetzern, schlechtem Motorlauf und erhöhtem Verbrauch.
Wann müssen Zündkerzen gewechselt werden?
Standard-Nickelkerzen: alle 20.000–30.000 km. Platin- oder Iridiumkerzen halten bis zu 60.000–100.000 km. Das genaue Intervall steht im Wartungsplan deines Fahrzeugs.
Anzeichen verschlissener Zündkerzen
- Motor startet schlecht oder gar nicht
- Unrunder Leerlauf, Motor „stottert"
- Zündaussetzer (Motorkontrollleuchte blinkt)
- Erhöhter Kraftstoffverbrauch
- Leistungsverlust bei Beschleunigung
Die richtige Zündkerze finden
Wichtig sind: Gewinde (Durchmesser und Länge), Wärmewert und Elektrodenabstand. Am einfachsten: OE-Nummer der alten Kerze ablesen oder Fahrzeugdaten im Online-Katalog eingeben.
Zündkerzen wechseln – Anleitung
1. Motor abkühlen lassen (wichtig bei Aluminium-Zylinderköpfen!).
2. Zündspulen oder Kerzenstecker abziehen.
3. Zündkerzenschacht mit Druckluft ausblasen (Schmutz darf nicht in den Brennraum fallen).
4. Alte Zündkerze mit Zündkerzenschlüssel herausdrehen.
5. Neue Zündkerze von Hand eindrehen und mit Drehmomentschlüssel anziehen (Herstellerangabe beachten).
6. Zündspule wieder aufstecken.
Wichtig
Immer alle Zündkerzen gleichzeitig wechseln. Verschiedene Kerzentypen oder Verschleißzustände führen zu ungleichmäßigem Motorlauf.
